Welches sind die besten Lösungen für das zukünftige Naturschutzgebiet Oberstimmer Schacht?
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Die Nordgrenze des NSG ist willkürlich gesetzt worden und verläuft mitten durch einen zusammenhängenden Naturwaldbestand mit hoher Diversität von Bäumen abwechselnd mit kleinen Lichtungen mit entsprechenden Pflanzenarten (Tierarten auch?). Dieser Bestand ist wohl mit der älteste der Schacht, was man auch an der Mächtigkeit der darin enthaltenen Bäumen beiderseitig der Geleise der DB sieht und gehört unbedingt auch in das NSG integriert.


Nur Leute mit außerordentlichen Ortskenntnissen wissen von der derzeitigen Nordgrenze. Die meisten glauben, dass dies alles ein zusammenhängendes Gebiet im NSG ist

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unknown user 2020-09-22 20:08:23
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Das macht zwar die 550 verlorenen Bäume nicht mehr lebendig, aber es sichert erwachsenen Baumbestand für die Nachwelt. Für noch weitere Wiesenflächen stehen diese Bereiche aber NICHT zur Verfügung. Die Erhaltung als Wald müßte von vorneherein festgeschrieben sein! 
Es heißt, dass die Manchinger Gemeindeführung diese schön eingewachsenen Waldbereiche "aus Verkehrssicherungsgründen" (...) ebenfalls im Frühjahr schon seitlich vom Bahngleis dezimieren lassen wollte. Da kam wohl die öffentliche Aufregung dazwischen. Dann also jetzt im Herbst? Höchste Zeit, die genannten bewaldeten Anschlußgrundstücke vor der Säge zu schützen.
unknown user - edited: 2020-09-24 10:40
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Der Vorschlag ist insofern konsequent, als durch die Rodungen ja die Offenlandflächen vergrößert wurden. Mit der Hinzunahme der beiden o.g. Gebiete könnte auch die Waldfläche des Naturschutzgebietes wieder vergrößert werden, selbst wenn es zunächst nur als theoretischer Vorteil auf der Landkarte aussieht. Ums Aufforsten kommt man durch die reine "Landkartenvergrößerung" nicht herum, das sollte an anderer Stelle trotzdem passieren (vgl. eigener Vorschlag).
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Durch Nachfrage beim Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (Servicestelle Bayerische Vermessungsverwaltung) stellte sich heraus, dass von der Zeit nach dem Kahlschlag bereits eine neue Luftaufnahme von der Oberstimmer Schacht vorliegt. Diese Aufnahme kommt jedoch regulär erst Anfang 2021 online in den Bayernatlas. Um weitere Gespräche und Planungen rund um Flächenanteile auf eine aktuelle Grundlage zu stellen, werden unsere lokalen Behörden um die Besorgung und Bereitstellung dieses neuen Luftbildes gebeten.

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unknown user 2020-09-17 10:33:19
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Sich einen Überblick über die tatsächliche Sachlage zu verschaffen, sollte Plicht vor jeder geplanten Veränderung sein. Somit kann sichergestellt werden, dass alle Entscheider den gleichen Kentnisstand besitzen.
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HIer wird nicht nur die Umsetzung des Vorschlags bewertet sondern auch die Akzeptanz eines neuen Überblicks durch das Luftbild. Daher lohnt sich das Bewerten auch jetzt noch ;-)
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Luftbild vom 22.4.2020 liegt vor!
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Bei der großen Pappel nahe am Gleis nicht nur Spezialfirma holen, die mit besonderen Gerätschaften die Verkehrssicherheit wieder herstellt, sondern vor allem einen erfahrenen Baumpfleger, der vor jedem Eingriff diesen wichtigen Biotopbaum auf Erhaltungsmöglichkeiten untersucht. Es handelt sich immerhin höchstwahrscheinlich um eine autochthone (einheimische) seltene Schwarzpappel. Möglicherweise ist der Eingriff auf eine Kroneneinkürzung nur in Richtung Gleis beschränkbar? Dadurch würde die Vermehrung der in Deutschland überaus selten gewordenen Baumart weiterhin sichergestellt und wenigstens dieser eine Biotopbaum im ganzen Rodungsstreifen könnte stehen bleiben.

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unknown user 2020-09-23 20:34:24
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zumal es vermutlich auf der der Bahn gegenüber liegenden Seite nahe der Besiedelung noch eine gibt. Eventuell befindet sich auch eine nicht so mächtige in den geplant zu fällenden Korridor. Eine vermutete große Schwarzpappel ist im Westteil ist fast vermodert. Bei systematischer Suche fände man vielleicht noch mehr von diesen. Dazu bräuchte man allerdings Spezialisten und Tests. Da ist man als Laie total überfordert. 

Pappeln sind zweihäusig und auf einen anderen Geschlechtspartner angewiesen. Andererseits sind sie sehr vital und fexern gern. Deshalb sollte man auch deren unmittelbare Umgebung schützen. An dieser Pappel sieht man am unteren Stamm noch Neuaustriebe von kleinen Ästen mit Blättern. Ein Zurückschnitt auf die Sicherheitsmarge der DB wäre also vielversprechend, da der Baum heute insgesamt recht vital wirkt. Das totale Fällen eines Rote-Liste-Baumes wäre die schlechteste Lösung und das in einem NSG- und FFH-Gebiet!
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Im Süden östlich der Bahn in Verlängerung zum See liegt eine Wiese.

Diese Wiese ist eingerahmt im Norden vom See mit der geplanten

Schneise, Osten von dem Zipfel des NSG, im Westen von der Bahn und einem

so gut wie immer ungenutztem Wartungsweg und dem dahinter liegenden

südlichen westlichen Teils des NSG mit dem Kahlschlag und der als

Holzlager- und Rückplatz missbrauchten Wiese und im Süden ohne Bewuchs

und der Zufahrt zum Bahnkörper. Diese Wiese mit im Westen von der Bahn

angelegten Baumbestand, teilweise Brachfläche mit abgetragener

Humusschicht von der Bahn als Lagerfläche für die Ertüchtigung der

ICE-Strecke vor ein paar Jahren gebraucht und nun sich selbst

überlassen, den Rest des ehemaligen Ackers anscheinend nun ebenfalls

sich selbst überlassen wäre wunderbar geeignet für eine Abrundung des NSG's!

Dieser Ort ist geschützt durch den sogenannten Pionierwald im Osten gegen

menschliche Störungen und deshalb so gut wie öffentlich unberührt.

Deshalb sieht man auch bei einem Spaziergang gleichzeitig Hasen mit

Jungen, Wachteln, Fasane gleichzeitig friedlich nebeneinander und ohne

Scheu untereinander Futter suchend und offenbar auch findend.

Interessant wäre bestimmt auch den Rest der Biodiversität sowohl Fauna-,

als auch Floraseitig zu untersuchen. Abgeholzte Korridore für Tiere

bräuchte es dort bestimmt nicht. Kenner werden bestimmt feststellen, dass sich dort, wie übrigens auch in der gesamten Schacht, die Tiere eigene Trampelpfade geschaffen haben, die für menschliche Begehung allerdings ungeeignet sind. Woher kämen denn sonst auch die Tiere zwischen Schacht und den östlichen Feldern davon?

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unknown user 2020-09-17 15:17:56
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Sollte man weiterhin seltene Bäume fällen, um seltenen anderen Lebewesen Platz zu machen? Ich meine, nein. Durch die massive Rodung vom Januar ist in der Schacht der Platz zugunsten seltener Offenlandlebewesen vergrößert worden. Es geht aber nicht um Aufrechnung "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Vielmehr gilt die übrig gebliebenen Bäume in ein neues Gesamtkonzept des Naturschutzgebietes einzubauen. Hier ein paar Kriterien hierfür, die im nächsten Schritt gemeinsam beziffert und im Detail festgelegt werden könnten:

  •          Bäume über einem bestimmten Durchmesser auf Brusthöhe sind automatisch geschützt (vor Fällung Einzelfallprüfung und genaue Güterabwägung)
  • ·      Eingriffe aufgrund Verkehrsicherheit am Gleis nur nach Freigabe durch ausgebildeten Baumkontrolleurs/-kontrolleurin, nach den Vorgaben der Deutschen Bahn u.ä.
  • ·       Rote-Liste-Arten wie die jüngst erst entdeckten Feldulmen, die schon länger bekannten aber nicht beachteten Kriechweiden (vgl. ManagementPlan) sowie einheimische Schwarzpappeln gehören systematisch erfasst und geschützt
  •      .... und weitere Kriterien für den Baumschutz in der Schacht werden entwickelt bzw. ausgeformt.
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unknown user 2020-09-23 18:40:25 - edited: 2020-09-23 20:31
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Als praktische Folge einer umfassenderen Sicht auf Naturschutzgebiete wie die Schacht schlage ich vor, künftig die ExpertInnen ALLER Fachrichtungen zu beteiligen, wenn es um die Einschätzung von ökologisch interessanten Gebieten geht. Derzeit sind ehrenamtliche ExpertInnen für Insekten, ausgewählte Pflanzen und Amphibien breit in den beratenden Gremien vertreten. (Bei der Schacht ist die Frage, wo sich die Vogelexperten des LBV einbrachten? Mit den abgeholzten Solitärbäumen frührer Jahre verschwanden auch Greifvogelnester, sogar Rotmilan war dabei). Böden, Pilze, Säugetiere und Bäume dagegen sollen meistens Förster mit abdecken, die mit der Betreuung ihrer Wirtschaftswälder schon genug zu tun haben und nicht immer ein intensives Interesse an Sonderthemen mitbringen. Für die Vervollständigung des Expertenspektrums! Für mehr Übersicht. Natur ist mehr als nur einzelne Arten.

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unknown user 2020-09-17 10:42:15
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Um die besten Lösungen für die Oberstimmer Schacht zu ermitteln, sollten bisher nicht erfolgte Untersuchungen des Gebietes nachgeholt werden (z.B. Grundwasser).

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unknown user 2020-09-20 14:58:51 - edited: 2020-09-22 09:53
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Die bisherigen Untersuchungen wurden ja nur durch die FFH-Brille vorgenommen. Damit fiel so vieles hintenrunter. wir brauchen doch mal ein Gesamtbild!
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Ein guter Punkt, aber inwiefern geben Sie hier eine Antwort auf die Frage dieser Konsensierung? Diese lautet: "Welches sind die besten Lösungen für das zukünftige Naturschutzgebiet Oberstimmer Schacht?"
Evtl. mit den anderen "Konkreten Vorschlägen" verbinden?

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Siehe geänderter Vorschlagstext.
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Die Kreise ND+ING haben sich zu einem Leaderkonzept zusammengeschlossen, wobei es auch um EU-Fördergelder geht.  Die Schacht liegt am Rande des ehemaligen Südarms der Donau, dessen Ufer noch am nördlichen Barthelmarktgelände sichtbar ist. Die Paar soll einst dort auch mit ihre Mündung gehabt haben und das Donaumoos wurde auch im Zusammenhang mit der Donau bei Hochwasser geflutet, bis es trockengelegt wurde und das Bächlein Brautlach der einstige und auch künstlich
angelegte Entwässerungskanal des Mooses war. Die Schacht gehört wahrscheinlich auch zum biologischen Raum der Donau, welche klimatisch und hydrologisch und folglich auch biologisch einen Einheitsraum darstellen.
Mein Vorschlag ist, dass der Landkreis PAF hier kooperiert. Hat er doch entlang der Paar bis nach Vohburg nicht auch Donauanteile? Sogar der Eichenwald bei Gerolfing wurde untersucht oder soll untersucht werden. Gehört dann z.B. die Schacht nicht auch dazu? In diesem Zusammenschluss muss es auch Zugang zu Donauauen-Experten geben und der Auwald hat ähnliche Charakteristiken wie die Schacht, nämlich mal überschwemmt, mal trocken.
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unknown user 2020-09-17 15:16:43
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Biotopbäume zum Schutz vor versehentlichem Fällen kennzeichnen.


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unknown user 2020-09-20 14:59:37 - edited: 2020-09-22 09:53
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Guter Punkt. Das Kennzeichnen der Biotopbäume stand auch so im Management Plan. Wurde aber vom ehrenamtlichen Gebietsbetreuer konsequent ignoriert und für die Zukunft auch nur als "wünschenswert" dargestellt. Vielleicht helfen künftig solche Schilder (PS: von wirklichen Fachleuten anbringen lassen...? ;-).
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Durch den Klimawandel werden in den nächsten Jahren große Mengen an Wäldern in Deutschland verloren gehen und damit werden kühle, beschattete Plätze, wie im Oberstimmer Schacht zur Seltenheit. Die Stadt Pfaffenhofen pflanzt gerade 500 Bäume mit einem betrag von 175.000 Euro, um diesem Problem vorzubeugen und im Oberstimmer Schacht wird die selbe Anzahl kurze Hand umgeschnitten? Damit wir die Klimawende schaffen, und um viel mehr Arten, als die im Oberstimmer Schacht als schützenswert geltenden, schützen zu können, brauchen wir Maßnahmen um möglichst viel CO2 zu binden und einen langfristigen Klimaschutz gewährleisten zu können. Deshalb bitte ich darum, den Artenschutz im Oberstimmer Schacht nicht weiter gegen den Klimaschutz auszuspielen, sondern nur die nötigsten Fällungen in angemessenen Maßen durchzuführen. 
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unknown user 2020-09-22 11:13:45
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Das Kalkflachmoor ist Stand September 2020 so gut wie ausgetrocknet, Orchideen gibt es seit Jahrzehnten keine mehr und der Schneidriedbestand wurde zuletzt auf eine Bedeutung nur für den Raum Pfaffenhofen-Ingolstadt zurückgestuft – nichts davon findet sich in den jüngsten Planungen zur Umgestaltung der Schacht wieder. Gleichzeitig wurden für den ManagementPlan 2018 weder Vögel noch Säugetiere oder Bäume erfasst. Für Bäume gab es 2016 eine stichpunkthafte Inventur, die aber ignoriert wurde. Jetzt finden sich Rote-Liste-Arten wie die Feldulme. Welche anderen gefährdeten Arten gibt es noch in der Schacht, egal von welcher Spezies?
Vor jeglichem Eingriff im Gebiet sollten erstmal ALLE Lebensformen dort erforscht und danach gründlich abgewogen werden, wie sie in Einklang oder in ein gutes Verhältnis zu setzen und langfristig zu erhalten sind. Das Schutzziel sollte mehr als bisher der Gegenwart entsprechen und dem großen Ganzen dienen. Es sollte möglich sein, das Schutzziel zu aktualisieren.

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unknown user 2020-09-17 10:38:08
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Da auch der Managementplan 2018 nicht auf einer Wiederherstellung aller früheren schützenswerten Lebensräume beharrt, ist es nur konsequent, die Schutzziele neu zu formulieren. Dazu ist es natürlich wichtig, erst mal den aktuellen Stand zu bestimmen, besonders gefährdete Arten zu lokalisieren.
Ein Kompromiss zwischen der Wiederherstellung offener Flächen, die teils schon geschehen ist, und dem Schutz eines naturnahen Waldes, der ebenfalls Lebensraum bedrohter Tier- und Pflanzenarten ist, ist anzustreben.
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Pflege der Biodiversität im FFH-Gebiet Oberstimmer Schacht durch behutsames, bewahrendes Eingreifen, damit viele Arten miteinander weiterleben:
Die Wasser- und Landlebensräume der Amphibien schützen.
Amphibien pendeln Jahr für Jahr zwischen ihren Lebensräumen Wasser und Land hin und her. (Quelle: https://www.bund-naturschutz.de/tiere-in-bayern/amphibien/lebensraum-von-amphibien.html, 20.9.2020)

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unknown user 2020-09-20 14:57:49 - edited: 2020-09-22 09:55
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Wikipedia als Quelle hat vermutlich keinen Bestand vor Experten, aber bessere Quellen stehen mir leider nicht zur Verfügung. Jedenfalls scheinen sich Schutz der Amphibien und der Bäume nicht grundsätzlich auszuschließen. Darum bin ich dafür, mit geeigneten Pflegemaßnahmen sowohl Fauna als auch Flora zu schützen.

++
"Der Teichmolch bevorzugt halboffene bis offene Landschaften, meidet jedoch dicht bewaldete Bergregionen nicht völlig… Als Landhabitate kommen beispielsweise Grünlandgebiete mit Hecken, Waldränder, naturnahe Gärten und Parks, aufgegebene Kiesgruben sowie Uferränder von Gewässern in Frage. Der Teichmolch gilt als sehr anpassungsfähiger Lurch und als Kulturfolger. Er ernährt sich nachtaktiv von Insekten, Würmern und anderem Kleingetier; tagsüber und in Trockenphasen hält er sich unter Steinen, Laub oder Wurzeln versteckt. Zur Zeit des Wasseraufenthaltes...
Bis zum Juli haben die meisten Teichmolche das Gewässer verlassen, um an Land zu leben. Einige bleiben aber auch mehr oder weniger dauerhaft aquatil (vergleiche: Nördlicher Kammmolch). Im Oktober oder November (Mitteleuropa) ziehen sich die Tiere in frostsichere terrestrische Unterschlüpfe zurück; manche überwintern auch im Gewässer"

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Teichmolch#Verbreitung,_Lebensraum_und_Lebensweise, 19.9.2020)
++
Und auch der Kammmolch ist grundsätzlich kein Feind des Waldes:
"Im Umfeld der Gewässer müssen geeignete Landlebensräume in guter räumlicher Verzahnung vorhanden sein, beispielsweise von Feldgehölzen durchsetztes Grünland, Niedermoore, Laubwälder und Saumbiotope wie Uferrandstreifen, Hecken und Ähnliches. In aufgelassenen Bodenabbaugruben entwickeln sich manchmal sehr wertvolle Lebensraumstrukturen. Unter Steinen und liegendem Totholz suchen die Tiere gerne Schutz und verbringen den Tag dort ruhend.

…Kammmolche leiden wie alle mitteleuropäischen Amphibien vor allem unter der Zerstörung oder Beeinträchtigung von Kleingewässern in der Kulturlandschaft durch Zuschüttung oder Eintrag von Müll und Umweltgiften (vor allem Pestizide aus der Landwirtschaft). … Auch ein zu starkes Aufkommen von Bäumen nah am Ufer entwertet die Laichgewässer, wenn dadurch zu wenig Sonneneinstrahlung zur Wasserfläche durchdringen kann. Als „Teilsiedler“ mit jahreszeitlich unterschiedlichen Lebensräumen reagieren Kammmolche und andere Arten aber auch empfindlich auf Landschaftsveränderungen im weiteren Umfeld der Gewässer. So führt die Abholzung von Hecken und anderen Feldgehölzen zum Verlust von Sommer- bzw. Überwinterungshabitaten."
(Quelle:  https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%B6rdlicher_Kammmolch#Habitat, 19.9.2020)

WELCHER LURCH LEBT WO?
Nach ihrer Fortpflanzung verlassen viele Lurche die Laichstätten oder Geburtsorte und wandern zurück zu ihrem Sommerdomizil. Von Art zu Art haben Amphibien ganz unterschiedliche Ansprüche an ihren Lebensraum: Feuchte Wälder, trockene Standorte oder eine ganzjährige Bindung ans Wasser – vieles ist möglich.

(Quelle: https://www.bund-naturschutz.de/tiere-in-bayern/amphibien/lebensraum-von-amphibien.html)

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unknown user 2020-09-20 15:00:56 - edited: 2020-09-22 09:53
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Wer das Foto betrachtet, sieht, wie wertschätzend Tuttlingen mit seinen Birken umgeht. In der Schacht sollen zig gesunde, 35 Jahre alte Birken zu „stehendem Totholz“ werden? Das wäre respektlos gegenüber den Bäumen und respektlos gegenüber den Brautlacher Anliegern. Müssen die Anlieger sich für die nächsten Jahrzehnte diesen 25m hohen "Zaun" aus starren, hölzernen Mahnmalen für einen verfehlten Naturschutz anschauen. Einem Naturschutz für Offenland, der schon viel früher hätte beginnen müssen – oder eben die aufgewachsenen Bäume annehmen und MIT ihnen das Naturschutzgebiet gestalten anstatt gegen sie. Deshalb lautet mein Vorschlag, die (sowieso schon dezimierten!) Birken an der Südspitze der Schacht zu erhalten und sie lebend in das neue Gesamtkonzept einzubauen. Totes Holz gibt es an den vorhandenen Waldzonen genug und auf natürliche Weise, man muß dafür nicht ausgerechnet gesunde und vitale Birken nehmen.

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unknown user 2020-09-23 18:41:24 - edited: 2020-09-23 18:44
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Die westliche Schacht besteht in der Waldvegetation aus drei vegetativen Abschnitten:
-im Norden hauptsächlich aus alten Bäumen aller möglichen Arten
-die Mitte ist eher von Pappeln und Weiden geprägt
-der Süden eher von Birken

In der Wiesenvegetation
- im Norden reiner Waldbestand und nur mit kleinen Lichtungen
- in der Mitte aus den beiden anscheinend wertvolleren Wiesen und im Westen dem eigenständigen Bombentrichterareal
- im Süden aus einer Wiese in der Mitte und östlich eher eine Nutzwiese und im Süden die wohl eher wertlosere, da zusammengerackerte, Wiese

Diese Vielfalt bildet sich (ohne Wiesen) auf der Ostseite ebenfalls ab.
So viel Diversität eines so kleinen Gebietes wie die Schacht sollte man erst einmal finden!
Darum sollte man sie möglichst auch so schützen.  
-
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Der als Totschlagargument immer wieder hervorgebrachte Hinweis, die Bäume senkten den Wasserspiegel um etwa einen halben Meter mittels Verdunstung ab, möchte ich zurückweisen, denn die Schacht, wie auch das ganze weitläufige Gebiet rundherum steht quasi in einem unterirdischen wandernden See, der vermutlich aus der Endmoränenlandschaft Aign als Zulauf gespeist wird und nach der Donau hin abfließt. Sehen kann man den Wasserstand am Ostteil, den Oberstimmer See. Sollte dort eine Absenkung des Spiegels mittels Verdunstung durch Bäume auftreten, würde der rundherum höhere Wasserstand diesen schnell wieder ausgleichen. So habe ich es in dem Fach Strömungsmechanik an der TU München wenigstens studiert. Hat die Bahnunterführung nördlich der Schacht nicht einen größeren Einfluss? Nach deren Bau beklagten sich unmittelbare Anwohner, dass deren Keller als Folge unter Wasser stünden, was wohl ein künstliches "Hochwasser" in der Schacht bedeutet haben könnte und deshalb auch unnatürlich, aber sichtbar, war. In Folge war die Unterführung wohl auch des öfteren unter Wasser. Von tagelangen Überflutungen selbst bei stärksten Regenfällen, wie bei der Bahnunterführung der Straße zwischen Niederstimm und der B13, habe ich keine Kenntnis. Vermutlich wurden in die Unterführung selbsttätige Pumpen eingebaut, die das Wasser absaugen und die Unterführung somit befahrbar bei allen Wetterlagen halten. Da das Wasser aber beständig aus der Schacht nachfließt - aus denselben Gründen wie oben geschildert - entleert es möglicherweise auch die Schacht selbst. Auf verändertes Fließverhalten wegen der neuen Brücke und dem Brautlacher Gewerbegebiet, der B13, der Bahnstreckenertüchtigung, dem neuen Bahnhof im Zuflußgebiet zur Schacht habe ich früher schon hingewiesen.

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unknown user 2020-09-17 15:08:37
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Pflegemaßnahmen der realen, aktuellen Situation anpassen, insbesondere hinsichtlich der Notwendigkeit weiterer Baumfällungen.

Auch wenn viele Förster und Waldbesitzer sich engagiert für eine naturnahe Waldwirtschaft einsetzen, sind aus Naturschutzsicht noch auf großen Flächen Defizite zu verzeichnen, nicht zuletzt auch aufgrund historischer Fehlentwicklungen. Etwa zwei Drittel der Lebensaltersspanne von Bäumen kommt im Wirtschaftswald nicht vor, weil die Bäume „jung“ geerntet werden. So sind alte Laubbäume nur auf weniger als zwei Prozent der Fläche in Bayerns Wälder zu finden (siehe Grafik), dementsprechend selten sind die Bewohner alter Wälder.
Defizite in Bayerns Wäldern:

-          große Defizite bei Totholz, Biotopbäumen, alten Wäldern und Naturwäldern

-          fehlende Naturnähe vieler Wälder hinsichtlich der Baumartenzusammensetzung

-          massive Schäden durch Verbiss und Schälen von Reh, Hirsch und Gams

-          zunehmend Bodenschäden und immer neue Erschließungssysteme durch hochmechanisierte Holzernte

-          großflächige Pestizideinsätze

-          anhaltende Bedrohung der Wälder durch Stickstoffeinträge, Rodungen und Zerschneidung. (Quelle:  BN informiert - Wald)


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unknown user 2020-09-20 15:00:12 - edited: 2020-09-22 09:52
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Pflege der Biodiversität im FFH-Gebiet Oberstimmer Schacht durch behutsames, bewahrendes Eingreifen, damit viele Arten miteinander weiterleben:
Dem Schneidried und anderen Pflanzen Platz zum „Atmen“ verschaffen und erhalten.

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unknown user 2020-09-20 14:57:15 - edited: 2020-09-22 09:55
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Die EU Vorgaben zwingen die Deutschen und bayrischen Behörden zu Strafzahlungen für das "nicht Umsetzen" von FFH Gebieten. Auch ich bin der Meinmung, dass die Umsetzung nach der
EU Richtline zu erfolgen hat. Mir ist es nur schleierhaft, warum die Verantwortlichen ausgerechet sich das 2. größte Natuschutzgebiet im Landkreis dafür ausgesucht haben. Gibt es nicht genügend Ausgleichsflächen im Landkreis, die sich für Magerrasen und ähnlichen Lebensräumen eignen, um ensprechende Pflanzenarten und Tierarten sich entwickeln zu lassen? Wo bleibt bei dem Abholzwahn der UNB in der Schacht jetzt der Wille der Anwohner und Ziele des Klimaschutzes? Welche Ziele sind in Zusammenhang mit anderen Zielen kongruent vertretbar und wie gelingt es Naturschutz von Planzen und Tieren (einschließlich dem Schutz der Menschen) unter einen Hut zu bringen. Wer denkt in gesamtheitlich verträglichen Lösungen und nicht in das Aufrechnen von bestimmten "rote Listen".

Ich sehe diese konstruktive Zusammenarbeit nicht, würde mir diese mit allen Beteiligten ohne zu starkes Beharren ihrer einzelnen Fachkompetenzpositionen wünschen.



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unknown user 2020-09-17 11:58:57
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In Niederstimm in Ortsrandlage hat die Gemeinde Manching gerade Feuchtwiesen für Wohnbebauung verkauft, trotz Unterschriftenlisten der Anwohner (die bei NAME eiskalt abgeprallt sind) und trotz erheblicher Zweifel an der Trockenlegung. Das wäre schon eine gute Offenlandflaeche gewesen.
unknown user - edited: 2020-09-24 10:35
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Der Korridor soll sich etwa in südöstlicher Richtung in einem Knick erstrecken, das heißt, ein Teil bekommt dann bis gegen Mittag Sonne, der andere Teil sukzesive später. Nehmen wir an, er wäre 20 Meter breit, hätte er außer im Hochsommer die meiste Zeit viel Schatten wegen der danebenstehenden und zum Teil sehr hohen Bäumen, sagen wir mal von auch 20 Meter Höhe, was bei einem Einfallwinkel von Sonnenlicht von 45 Grad viel Schatten verursachen würde. Man müsste diese hohen Bäume zumindest kürzen und auf Dauer verhindern zu wachsen, um einen Trockenrasen für Kleintiere und Pflanzen zumindest eine Chance zu geben. Oder: man schlägt eine Schneise von zum Beispiel 40 Meter oder mehr. Was bleibt dann vom Wald noch übrig? Das bisherige weitgehend zusammenhängende Waldgebiet mit deren Vielfalt und natürlichen Harmonie wurde bereits neben dem Bahndamm plattgemacht, es wurde eine Gasse im nördlichen Teil geschlagen, dann kommt noch die Tier-/Pflanzentrasse dazu und bedingt durch zusätzliche "Korrektur-"Fällungen und auch wegen der Sicherheit werden nach der bisherigen Erfahrung der bereits erfolgten Fällungen auch großzügig gehandhabt. Dies würde einen grundsätzlichen Umbau des Gesamtbiotopes bedeuten und das nicht nur wegen der Feldulmen, vielmehr des bestehenden gesamten vielfältigen Zusammenlebens. Mit anderen Worten: Die Schaffung einer neuen künstlichen Kulturlandschaft in einem bestehenden Naturschutz- und FFH-Gebiet, und das noch mit ungewissen Ausgang. Es fehlt mir an einer grundlegenden gesamtheitlichen Planung, welche auch die Kenntnis des Gebietes voraussetzt. Das müßte nachgeholt werden.

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unknown user 2020-09-17 15:09:12
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Ich bin mir sicher, dass es mit gutem Willen gelingen kann, sowohl die Vorgaben des Managementplans, die die Pfleger des FFH zu erfüllen haben, als auch akut wichtige Ziele wie Klimaschutz und Erhalt der Biodiversität unter einen Hut zu bringen. Hier sind Experten verschiedenster Ausrichtung mit konstruktiven Vorschlägen gefragt, die bereit sind, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Wenn ich mir vorstelle, welch ein Kleinod hier bei uns in Oberstimm entstehen könnte…  #Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer (und Frauen!) zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. – Antoine de Saint-Exupéry, (Quelle: https://natune.net/zitate/zitat/5821)

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unknown user 2020-09-20 14:56:47 - edited: 2020-09-22 09:57
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Also Experten zusammenstellen, Ausgang offen? Dann entscheiden im ungünstigsten Fall die Mehrheitsverhältnisse. Dass es jetzt schon Experten in den Gremien gibt, die nicht über den Tellerrand schauen, hat sich ja leider gezeigt.

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Mein Vorschlag ist getragen von der Hoffnung, dass die Bereitschaft vorhanden ist, bereits bestehende Pläne zu überarbeiten und an die aktuelle Situation in der Oberstimmer Schacht anzupassen.
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Die vielen verlorenen Bäume sollten ersetzt werden. Am besten mit den gleichen Sorten. Platz wäre doch u.a. auf dem bereits vorgeschlagenen Grundstück südlich vom Oberstimmer See? Oder sonst woanders, aber in der Nähe.

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unknown user 2020-09-23 17:54:34
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Bei so viel Expertentum war bisher nicht einmal das haufenweise Vorkommen der Feldulme auch nur im Ansatz bekannt. Ein ganzes Band zieht sich zwischen dem westlichsten Teil bis zu der mittleren Wiese hin mit Ulmen auch von Stammdurchmessern bis etwa 15 cm! Somit zweifle ich die Grundlage der Stichpunkt-Untersuchung als geeignet an, ein wild gewachsenes Gebiet zu beurteilen. Um zu einer Meinungsbildung der Entwicklung der Gesamtschacht zu kommen gehört eine Untersuchung, was der Waldabschnitt als Ganzes wert ist, um ihn mit den wohl mit Expertisen übersäten Wiesenteil zu vergleichen, welcher bis vor der bereits erfolgten Rodung proportional wesentlich kleiner war. Auch sollten die Folgen einer Zerstückelung des Waldgebietes in Hinsicht auf das Gesamtgebiet untersucht werden.

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unknown user 2020-09-17 15:07:31
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Der Molch wurde ins FFH-Gebiet eingesetzt. Jetzt ist er da: schützen wir ihn! Über diese Ergänzung ihrer Speisekarte freuen sich gewiss auch die Reiher, die öfters auf der Wiese westlich der Feuerwehr zwischen Brautlach und der B16 frühstücken!   #Kreislauf des Lebens

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unknown user 2020-09-20 14:53:21 - edited: 2020-09-22 09:58
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Inwiefern geben Sie hier eine Antwort auf die Frage dieser Konsensierung? Diese lautet: "Welches sind die besten Lösungen für das zukünftige Naturschutzgebiet Oberstimmer Schacht?"

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In diesem Vorschlag besteht eine Teillösung darin, den Lebensraum der Molche zu bewahren.
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Aus Samen wuchsen im Laufe der Jahr(zehnt)e viele gesunde Bäume auf. Jetzt sind sie da: schützen wir sie! Über diesen Lebensraum freuen sich viele Baumbewohner, auch Gäste wie der Molch !   #Der Baum: Lebewesen und Lebensraum

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unknown user 2020-09-20 14:53:49 - edited: 2020-09-22 09:59
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Mir fehlen hier Vorschläge von der Freiflächenfraktion, wie sie ohne weitere Baumrodungen ihre Ziele verwirklichen wollen? Anscheinend geht man davon aus, den alten Plan weiter umsetzen zu können? Obwohl doch jeder sieht, dass er auf überholten Fakten basiert, siehe ausgetrocknetes Moor, was offiziell immer noch geschützt wird und die ganze einseitige Darstellung, ohne Vögel, Säugetiere, und eben auch seltene Bäume, die keiner bisher entdeckte? Solche Ansätze wie die Vereinbarkeit von Amphibien und Baum, wo sind noch mehr davon und statt aus dem Lexikon von unseren "Experten" vor Ort? Beim Verhandeln müssen beide Seiten entgegenkommen, und die Waldfreunde mussten bereits 550 gefällte Bäume verschmerzen. Davon redet hier bisher keiner und deswegen mein Vorschlag. 
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unknown user 2020-09-21 22:04:47
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Verstehe ich den Vorschlag richtig? Beide Seiten sollen sich bewegen, aber die Freiflächenfraktion mehr?

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Beide Seiten sollen sich bewegen und bis zum Zeitpunkt des Vorschlags kam von den Freiflaechenleuten noch gar nichts. Schön, wenn Sie/ sie jetzt auch kooperieren.
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Die Schacht ist als Naturschutz- und FFH-Gebiet europarechtlich geschützt. Wenn man nun die von der UNB geplante Maßnahme einer seit langem beschlossenen Zurückdrängung der Sukzession von Gehölzen nicht nachkommt, drohen nicht nur Strafzahlungen, sondern bald auch der Verlust des Schutzstatus. Dann wäre die Schacht potentiell offen für Badeweiher, Gewerbegebiete und Siedlungen.

Ein Naturschutzgebiet zu riskieren ist die schlechteste Lösung! Wenn die Schacht zuwächst ist der Schutzstatus verloren.

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unknown user 2020-09-17 12:53:40 - edited: 2020-09-17 13:57
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Wackelt nicht wg des aus getrockneten Moores sowieso der Status?
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Inwieweit besteht die Möglichkeit, aufgrund neuer Schutzwuerdigkeit durch seltene Baumarten oder Biotope im Wald den Status zu erhalten?
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1. Gibt es für die Schacht als Naturschutz- und FFH-Gebiet Fördergelder, oder warum drohen bei Nichterfüllung der Maßnahme Strafzahlungen?
2. Kann die Zurückdrängung der Sukzession von Gehölzen nur durch vollständige Beseitigung des Waldes bis auf die Wurzeln erreicht werden? Oder können nicht Rehe u.a. Tiere die nachwachsende Vegetation kurzhalten?
3. Sollten solche Fördergelder, so sie denn fließen, nicht eher in eine behutsame Pflege mit sanfteren, wenn auch teureren Methoden als einem Walderntegerät (Harvester) investiert werden?
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Das seltene Schneidried ist noch da: schützen wir es! Mit guter Pflege kann der Bestand sich hoffentlich wieder erholen.   #Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen

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unknown user 2020-09-20 14:55:41 - edited: 2020-09-22 09:59
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Die Höhere Naturschutzbehörde hat unter Einbeziehung der Fachstellen für Naturschutz, Wasserwirtschaft und Forst (!) in zwei Jahren einen Managementplan mit Erhaltungszielen und Pflegemaßnahmen erstellt. Ich maße mir nicht an, dass ich als Nicht-Biologe besseres Wissen hätte. Auch von den bisherigen Beiträgen in dieser Konsensierung haben mich keine Argumente wirklich überzeugt, dass dieser Managementplan falsch wäre. Deshalb bin ich für die Umsetzung dieses Plans. Als Ausgleich für die gefällten Bäume plädiere ich für die Anpflanzung einer z.B. fünffachen Anzahl auf einem möglichst nahegelegenen (landkreiseigenen?) Grundstück. Die Neuanpflanzung eines Waldes erscheint mir erfolgversprechender als der „Umzug“ eines mageren Offenlandstandortes samt seiner Tiere und Pflanzen.

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unknown user 2020-09-23 17:54:31
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Pflege der Biodiversität im FFH-Gebiet Oberstimmer Schacht durch behutsames, bewahrendes Eingreifen, damit viele Arten miteinander weiterleben:
Bäume nur dort, wo unbedingt nötig, unter Verzicht auf schweres Gerät entnehmen, um
a) Gleisanlagen zu sichern
b) Offenlandflächen nicht zu ersticken/überwuchern

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unknown user 2020-09-20 14:58:10 - edited: 2020-09-23 14:49
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Gemeint war: ... Bäume nur dort, wo unbedingt nötig, UND unter Verzicht auf schweres Gerät entnehmen,...
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Mit genau diesen Argumenten wurden die bisherigen Fällungen auch schon durchgeführt - und zwar in Massen, nicht in Maßen. Und auch der Verzicht auf schweres Gerät ist hier nur als Möglichkeit dargestellt. Ich befürchte: Dieser Vorschlag brächte keinen Fortschritt!
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Sind "Sanfte Pflege I-III" vom gleichen Autor? (Nicht nur ) dann wäre es günstig, diese zu einem Beitrag zusammenzufassen, da ja später die Vorschläge bewertet werden sollen, und hier gibt es drei mit sehr ähnlichem Inhalt, die sich ergänzen. Ob das nachträglich geht, weiß ich aber auch nicht.

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Sanfte Pflege I-III gehören tatsächlich zusammen, ich habe meinen Beitrag jedoch bewusst aufgeteilt, damit man auch über die einzelnen Teilaspekte abstimmen kann.
unknown user - edited: 2020-09-21 22:25
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Die Formulierung "Offenlandflächen nicht zu ersticken/überwuchern" ist mir zu ungenau, sie lässt von Kahlschlag bis fast nichts tun alles zu. Können Sie das präzisieren?

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Durch den einleitenden Satz (behutsames, bewahrendes Eingreifen) versteht es sich von selbst, dass Kahlschlag ebenso ausgeschlossen ist wie Nichtstun.  Hier sind Fachleute gefragt, die das rechte Maß für das Eingreifen finden müssen.
unknown user - edited: 2020-09-21 19:48
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Wie wäre es denn, den Magerrasen entlang steinigen Bahndamm zu machen plus schmalem Pflegeweg rechts und links seitlich? Dort will die Bahn sowieso kein Grün haben und die Sonne brennt hin, das Wasser fließt weg. Dafür ansonsten überall Feuchtzonen bewahren, weil davon in kommenden heißen und trockenen Zeiten mehr Mängel ist. Und den restlichen Wald stehenlassen, weil er Schatten und Kühlung bringt und das Wasser hält. Im Wald sind es immer ein paar Grad kühler und es ist feuchter, das brauchen wir doch zukünftig, oder? 
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unknown user 2020-09-22 10:03:33
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Für die Wiesenanhänger: Wenn das Vorbild der Truppenübungsplatz in Baumholder in der Lüneburger Heide ist, wo täglich mit Panzern geübt wird oder wurde, warum wurde dann dafür nicht der Standort des ehemaligen Kieswerkes an den Feilen-Seen östlich dem Fuchsbau für so etwas gewählt? Diese totale Brache wurde mit Humus flächendeckend im Winter aufgefüllt und mit Nitratbildnern bepflanzt?

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unknown user 2020-09-17 15:09:46
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Ein guter Punkt, aber inwiefern geben Sie hier eine Antwort auf die Frage dieser Konsensierung? Diese lautet: "Welches sind die besten Lösungen für das zukünftige Naturschutzgebiet Oberstimmer Schacht?"
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Das Gelände der Schacht ist historisches Gelände. Es zeigt noch heute

die Arbeitsweise zur Erstellung einer Bahntrasse um 1860. Dies

bestätigte mir auch der Verein für Bahznhistorie. Diesem fehlen

allerding die Mittel und Kapazitäten dies auszuwerten. Er empfahl, die

archäologische Auswertung Der Schacht den entsprechenden zuständigen

Behörden für Bodenarchäologie zuzuleiten. Im Falle, dass massive

Eingriffe in die Bodenstruktur gemacht würden, wäre dies auch ein

Eingriff in noch eine mögliche Auswertung unserer technischen

Kulturgeschichte!

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unknown user 2020-09-17 15:10:10
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und es wäre jetzt ja ein Witz hier wieder Bäume ihren freien Lauf zu lassen das würde die Aktion noch sinnloser erscheinen lassen. Die Zeit den Bäumen hinterherzuweinen ist vorbei man muss jetzt vorwärts schauen und Möglichkeiten ergreifen. Im Streifen der gefällten Bäume müsste eigentlich  jetzt der ganze Oberboden bis auf den Kies abgetragen werden, hier könnte man Vertiefungen (sind teilweise schon da) einbringen in denen sich das Wasser wieder länger hält und zur Förderung der Amphibien, feuchteliebenden Insekten und Pflanzen beiträgt. Im oberen Teil Richtung Gleise würde ich, wie bereits erwähnt wurde auch einen Trockenrasen favoritisieren hier könnte einer der vielfältigsten Lebensräume entstehen. Es wäre schade wenn, nach dem die Bäume ja weg sind diese Möglichkeit nicht genutzt wird. Sollte sich der Wasserstand im laufe der Jahre so weit absenken dass gar keine feuchten Vertiefungen mehr entstehen wird sich das offene Gebiet sowieso sukzessive in einen artenreichen Trockenrasen umwandeln (regelmäßige Mahd vorausgesetzt).

Ob weitere Rodungen sinnvoll sind kann ich nicht beurteilen, ich denke die Sache muss noch einmal mit erfahrenen Experten diskutiert werden bevor Fakten geschaffen werden.

Jedenfalls favoritisiere ich das vorhandene Offenland für die jeweils dort vorkommenden bedrohten Pflanzen und Tiere.

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unknown user 2020-09-22 21:17:12
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Wie hier schon mehrfach geschrieben wurde, gibt es viele besser geeignete Standorte für Magerrasen und mit dem Klimawandel werden diese sicher weiter zunehmen.
Offenland für feuchteliebende Pflanzen und Tiere erhalten zu wollen ist nicht sehr erfolgversprechend, da durch die volle Sonneneinstrahlung viel Wasser verdunstet und der Grundwasserspiegel bereits deutlich gesunken ist.
Richtig, ein Teil des Waldes ist schon weg, aber ab Oktober soll es ja weitergehen mit der Rodung, und das sollte zumindest verhindert werden! Bisher hat man da wohl auf die falschen Experten gehört...
unknown user - edited: 2020-09-22 21:27
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Das Abtragen des Oberbodens und das Umgestalten des bereits gerodeten Gebietes wird sehr teuer und in Zukunft muss dieses unebene Feucht-/Trockengebiet von erneutem Waldkeimlingen permanent aktiv freigehalten werden und das obendrein mit unsicherem Ergebnis, ansonsten wäre alles für die Katz investiert. Der benachbarte Wald sorgt permanent für seine Nachkommen, so wie sie heute schon in der Rodung zu sehen sind. Das gleiche gilt übrigens auch für weitere eventuelle beabsichtigte Rodungen mit anschließender Nachbearbeitung. Man sollte sich lieber auf die bestehenden Wiesen konzentrieren und diese dann aber auch dauerhaft und erhaltend pflegen und bewahren, so wie es im Laufe der Zeit der Weidewirtschaft vorher auch war.
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Passivlösung: Der Rechtsstatus der Oberstimmer Schacht ist maßgebend. Eine Konsensierung kann deshalb keine Entscheidungswirkung haben und ist nur Öl im Feuer.
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unknown user 2020-09-17 14:06:57 - edited: 2020-09-17 14:09
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Achtung, die Passivloesung (Dinge laufen lassen) wurde schon eingebracht. Sie können sie unterstützen, indem Sie Ihr Argument bei der bestehenden Passivloesung unter "Vorteile" notieren. Ansonsten formulieren Sie bitte einen eigenen Vorschlag. Vielen Dank, die Moderatorinnen nach Abstimmung
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Weder wurde die Frage nach dem eigenen Vorschlag beantwortet noch gab es irgendeinen erklärenden Text. Da wollte wohl eher jemand die Konsensierung klein reden als die Sache an sich voranzubringen? Schade.
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unknown user 2020-09-16 11:42:03
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Jeder Entscheid, der in einer Konsensierung getroffen wird, ist ein aktiver Entscheid der Gruppe - auch der Entscheid, die Situation sich selbst zu überlassen. Dies klar zu machen, ist der Sinn der Passivlösung.
acceptify-team information
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Die Mitarbeiter sind als Naturschutzfachkräfte ausgebildet und werden für ihre Arbeit von Steuergeldern bezahlt. Selbsternannte Hobby-Experten oder Anlieger mit ihrem Halbwissen machen ihnen das Leben schwer und lähmen doch nur die Amtsgeschäfte.
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Wenn das so gute Fachleute wären wie behauptet, warum konnten dann seltene Baumarten unentdeckt bleiben? Das betrifft auch den Förster, der das doch alles hätte beaufsichtigen sollen bei der Rodung?
unknown user - edited: 2020-09-23 20:50
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Wohin der bisherige Weg mit diesem Gespann führt, haben wir ja gerade leidvoll erfahren: Die Vernichtung von 550 großen Bäumen mag noch Absicht gewesen sein, wenn auch dies schon mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehbar. So viel Vernichtung, zugelassen und sogar veranstaltet von einer Behörde für NATURSCHUTZ! Aber dass dabei sämtliche Biotopbaeume mit wegkamen, ein Harvester die empfindlichen Boeden für Jahrzehnte geschädigt hat und eine Einbeziehung der Bevölkerung so dermaßen daneben ging, ruft nach neuen Köpfen und neuen, ausgewogenen Zielen.
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Durch die Baumfällaktion im Hauruckverfahren haben die zuständigen Behörden einen Teil des Vertrauens der Bürger verspielt. Bei der Passivlösung steht zu befürchten, dass der bestehende Plan ohne Rücksicht auf Einwände der Anwohner und rein aufgrund der Aktenlage eiskalt durchgezogen wird. Damit gäbe es die Oberstimmer Schacht in ihrer jetzigen lebendigen (und nicht Papier-) Form bald nicht mehr.
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